Gedichte

Gedichte

Auf dieser Seite präsentiere ich euch eine Auswahl von eigenen Gedichten, die für mich eine ganz besondere Bedeutung haben. Von Zeit zu Zeit werde ich diese Sammlung ergänzen. Schaut also zwischendurch gerne einfach mal wieder vorbei!

Ich Bin

Ich Bin Ein Ganzes.
Untrennbar.
Unteilbar.
und in mir vereint.

Sämtliche Anteile und Aspekte meines Seins,
seien sie himmlischen oder irdischen Ursprungs,
aus fernen Welten mitgebracht oder auf Erden erworben,
gehören zu mir und machen mich aus als Individualität.

Ich Bin meine Aspekte.
Ich Bin meine Anteile.
Ich bin Wer und Was Ich Bin.

Ich Bin mein „Ego“.
Ich Bin mein „Inneres Kind“.
Beide sind Eins.
So wie ich es Bin.

Ich Bin männlich.
Ich Bin weiblich.
Denn beides gehört zusammen
und bildet erst gemeinsam ein Ganzes.
Den ganzen Menschen.

Ich Bin das, was ist.
Ich bin das, was war.
Ich bin das, was Sein wird.
Hier und Jetzt.


Kinderseelen

Auf saftig grünen Seelenwiesen,
mit Kinderlachen hell erfüllt,
wo Seelenschaukeln Sehnsucht stillt
und Herzensblumen freudig sprießen:
Dort, wo das Heiligtum der Kinderwesen
sich wärmend weitet,
Freude spendend,
das Sein auf ALLES sanft sich breitet,
sich liebend auf die Wunden legt
und die geschund’nen Seelen pflegt;
das sehnend Hoffen sich vollendet,
da darf die ganze Seele friedvoll ruhend auch genesen.


Lebendige Stille

Lebendige Stille,
nur an der Oberfläche quirliges, aufgeregtes Plätschern
unwichtiger Gedanken
von Sorgen, Ängsten, Pein und Schmerz

Tief darunter göttliche Ruhe
weisheitsvoll wissend,
ein ruhig fließender Strom
aus dem Unendlichen stammend,
ins Unendliche gehend,
ahnend, raunend
friedvolle Gewissheit schenkend

Lebendige Stille,
Sinn-erfüllt führt sie
in die tiefsten Tiefen,
macht alles neu,
webt, wirkt Schicksalsfäden,
Heilung spendend, segnend,
die die Göttliche Essenz in mir
laut jubeln lassen


Erlösung

Fühl’ mich unendlich sanft behütet und getragen,
so reich gesegnet wie noch nie zuvor.
Und all mein Sein, es schwingt beflügelt sich empor
in nie geschaute Seelensphären, 
und wird das Glück von nun an sich nimmer mehr versagen.

Du hast in mir ein Seelenfeuer nun entzündet,
das strahlend hell und warm den Hort der Liebe in mir weitet.
Mit deinem Sein und deiner Liebe ward das Heiligtum bereitet,
in welchem unser Miteinander demutsvoll und dankbar fortan gründet,
und das wir liebend, achtungsvoll, auf diese Weise miteinander, ineinander ehren.

Gefühltes Glück

Wie fühlt’s sich an, dies neue, nie zuvor erfahr’ne Glück,
das meine Seele lässt zu neuen Höhen sich erheben,
auf sanften Schwingen sie nun tragend, zu ihrem Ursprung sie geleitet?
Es meine Seele dankbar stimmt, unendlich Freude ihr bereitet,
sie sich gesegnet fühlt, getragen und beschützt in ihrem Streben.
So findet sie auf ihren vorbestimmten Pfad des Liebens mit Leichtigkeit zurück.

Sie folgt nun lächelnd ihrer innersten Bestimmung,
erkennt in sich die edelste Gesinnung,
verbindet dankbar sich dem Fluss des Lebens,
der Freude, des bedingungslos sich Gebens.

Sie möchte ihren Reichtum, ihre Gaben gern verschenken,
auf dass auch and’re Menschen dieses Glück, die Freude spüren,
die sie umgeben und sie im Innern wärmend strahlen lassen.
Kann sie noch kaum ihr eig’nes Glück erfassen,
möcht’ sie so gern die Einsamen, sich Sehnenden damit berühren
und in sich friedvoll ruhend, ihr Sein in weit’re, andachtsvolle Tiefen lenken.

Seelenraum

An manchen Tagen zieht’s mich sanft und doch bestimmt nach Innen,
erschöpft und müde von der langen Seelenreise.
Dann mag ich ruhig nur sein, bedächtig mich besinnen,
den Seelenraum erkunden, ganz still, auf meine Weise.

Es ist mein Heiligtum, mein Innerstes, in dem ich mich befinde,
wo meine Poesie sich formt, in Liebe sanft entsteht
in dem der Keim der inneren Bestimmung ward geheimnisvoll gesät,
getragen von der stillen Sanftheit ferner, liebevoller Winde,
dem Schöpferatem dessen, wer und was ich bin.

Mich dorthin, wenn’s mich ruft, ganz achtsam zu begeben,
dem Ruf zu folgen, in Ehrfurcht lauschend seinem Sinn,
lässt meine Seele sich in Dankbarkeit erheben
und führt mich wieder zu mir hin.

Berührbarkeit

Zuhause bin ich in tiefsten Tiefen, höchsten Höhen,
hab sie durchlitten und durchlebt, erfühlt - 
mit Mut erfahren und gesehen.
Bin Höllenhund und Sternenkind.
Bin alles, was wir alle sind
und mitten im Geschehen.

Mal tobt es, mal sind’s ruhige Wellen,
mal Stürme, die ans Ufer schellen
mal sanfter Wind, der sacht liebkost,
dann Hitze – eiseskalter Frost.

Bin mittendrin im Seelenleben,
durchfühle, um mich zu erheben
als wahrer Mensch, berührbar, licht,
zu heben dankbar mein Gesicht,
hin zu der Quelle tiefster Wahrheit,
verzückt im Segen Sein, in Klarheit.


Seelenverwandtschaft 

Ich finde mich in deiner wunderschönen, liebevollen Seele wieder,
erkenne und erfahre dich und mich im Sein vertrauensvoll vereint.
Ganz tief in mir begreife ich, was Liebe wirklich meint.
Und es ertönen in mir neue, unbegreiflich schöne Seelenlieder.

Sie singen uns von Frieden, Heilung, nie erahntem, zauberhaftem Glück,
von Sanftheit, Stärke, Mut und liebevollem, freiem miteinander Sein.
Und weil wir Eines sind, so stimmen dankbar, fröhlich wir mit ein
und finden singend unsern Weg - zum Ursprung hin – zurück.

Was vorher wir getrennt an Leid und Dunkelheit durchlebt, erfahren,
es löst sich langsam, wendet sich gemeinsam hin zum Licht der Großen Wahrheit,
und wir erkennen und benennen es in neuer, achtsam - sanfter Klarheit,
um liebend, voller Dank, es als Erfahrung reifend, zu bewahren.

So findet sich, was einst getrennt, doch füreinander ward gedacht,
nach langer Zeit, um im Vertrauen sich, in Liebe staunend, zu vereinen.
In mir ist nichts mehr, was ich möcht’ aus Furcht verneinen.
Wir finden unsern Weg gemeinsam, mit Bedacht.


Im Vertrauen

Fortan möcht’ ich Vertrauen lernen,
mich nicht mehr von mir selbst entfernen,
indem ich zög’re zu vertrauen;
um so den Sinn des Seins in Liebe zu erschauen.

Fortan möcht’ ich Vertrauen schenken
und achtsam meine Schritte lenken;
mich frei und mutig offenbaren,
um tief mein Dasein zu erfahren.

Vertrauensvoll im Leben zu bestehen
und im Vertrauen meinen Weg zu gehen.
Darauf vertrauen, dass Ich Bin - 
erfüllt von Freude, Kraft und Sinn.

Vertrauen lernen und es schenken,
im Handeln, Fühlen und im Denken;
vereint in Seelenharmonie,
in Frieden. So sei das Leben schön wie nie.


Seelenpoesie (Warum ich dichte)

Mit meiner Poesie erschaff’ ich lichte, weite, herzenswarme Räume,
in denen ich mich offenbare und mit mir meine Träume
von einem freien, selbst bestimmten, liebevollen Leben,
befreit von Angst und Qual – in klarem, unverfälschtem Streben.

In meiner Poesie, da leben Hoffnung, Freude, klarer Wille,
die ich erfahre und durchfühle in friedensreicher, seinsbetonter Stille.
Und mit ihr schenke ich mich dankbar hin.
Erfahre und erlebe so den tiefsten, Glückerfüllten Sinn.

Und nur in diesen tiefen und wahrhaft’gen Schichten
kann ich aus ganzer Seele, größter Freude, aus vollem Herzen dichten.
Denn nur in ihnen finden mich die großen, schönen, seinserfüllten Worte
und offenbaren sich die wundervollsten Seelenorte.


Der Weg zurück (Ein Versprechen)

Frieden ist, wenn Waffen endlich schweigen
und Ruhe, Stille sich den Raum dann nehmen.
Erkannte, spürte in mir großes Sehnen,
dass das was wahr und tief und unvergänglich sei, sich möge endlich zeigen.

Zu laut die Stimmen und der Lärm der Waffen,
die sich in meinem Innern kreischend,
nach meinem Sein und meinem Fokus lauthals heischend,
zu einem schmerzend Knoten ballten
als Scharen abgrundfinsterer Gestalten,
um mich von meinem Weg zu schaffen.

Es war, als hätt’ das Leben selbst sich gegen mich verschworen,
als hätte ich den Sinn, das Ziel des Seins in mir verloren.
Ich hatte mich, mein wahres Ich nicht mehr im Blick
und fand den Weg zu mir nicht mehr zurück.

Und alles in mir schrie nach Ruhe und nach Frieden,
nach Ordnung, selbstbestimmtem, lichtem, klarem Sein.
Doch wusst’ ich es an keinem Ort zu finden,
war ruhelos, voll Schmerz und Wut. Doch konnt’ ich’s überwinden,
fand mich, mein wahres Selbst in warmem, lichtem Schein
und wusst’ mit einem Mal: Mein Leben kann im Frieden sein.
Das ist es, was mir wahrhaft ist beschieden!

So strebe ich fortan bewusst nach Frieden, nach Liebe, Licht und Glück
und wende meinen Blick nicht länger mehr zurück.
Stattdessen schau ich wach und klar an jedem Tag in meine Seele,
auf dass ihr künftig und für alle Zeit, es nie mehr an nur etwas fehle.

Frieden

Wenn die Seele Frieden findet,
sie dem Sein sich leicht verbindet:
dann ist sie im Hier und Jetzt,
frei und heil, ganz unverletzt.

Ihre Heilung ist Bestimmung,
wirklich Ganz - Sein die Gesinnung,
welche sie im Innern hält,
auch wenn sie ins Dunkle fällt.

Ohne Dunkelheit kein Licht.
Ohne Tränen im Gesicht
kennt sie weder Leichtigkeit,
noch im Sein Zufriedenheit.

Erst wenn beides sie erkannt
und es ehrlich hat benannt,
es in sich ganz aufgenommen,
ist sie bei sich angekommen.

Freies Sein, ganz ohne Qual,
steht am Ende ihrer Wahl
für das Leben auf der Erde,
das nunmehr ganz leicht ihr werde.

Weg der Stille

Seelenruhe, Herzensweite
sind es, die ich mir bereite,
wenn ich in die Stille gehe,
mich erkenne und verstehe.

Was ist wahr und was ist Schein?
Und was hindert mich zu sein?
Stille lehrt mich zu erkennen
und was ist, auch zu benennen.

Wenn dann sanft der Atem strömt,
bin ich tief mit mir versöhnt;
fühle mich in mir geborgen -
gänzlich frei von allen Sorgen.

So der Seelenraum sich weitet,
Frieden, Freude mir bereitet.
Wie ich bin, so darf ich sein,
weder einsam, noch allein.

Sanfte Klarheit, Akzeptanz,
damit fühle ich mich ganz.
Stimme mit mir überein,
spüre Frieden. Ich darf sein!


Momentum

In der Stille Sein und Werden - 
Ganz-sein, Eins-sein, Heilung spüren - 
Sich im Innersten berühren,
einfach leben hier auf Erden.

Alles fließt – Verbundenheit,
wenn Gedanken Ruhe finden,
in sich selbst sich überwinden,
jenseits allen Raums und Zeit.


Verbunden-Sein

Rückzug, Stille, mich besinnen - 
lauschen, was mir sagt mein Innen.
Ich umarme meinen Schmerz.
Dabei wird’s mir leicht ums Herz.

Abschied, Trennung, nicht verstehen,
meinen Weg alleine gehen.
Trotzdem bin ich Ganz, verbunden,
auf dem Weg, das Sein erkunden.

Mir vertrauen, Heilung spüren,
Innerstes möcht’ ich berühren:
Klar erkennen wer ich bin.
Und mein Weg führt mich dorthin.

Auf den Schmerz folgt stets die Freude
und die Einsicht stets dem Leide.
Die Erkenntnis folgt dem Licht
des Ich bin und Ich bin nicht.

Ursprung, Sein erfährt die Seele
nicht, indem sie sich mehr quäle,
sondern wenn sie sich besinnt,
dass wir alle Eines sind.


Meer der Stille

Ich tauche ein ins Meer der Stille
und fühle in mir Frieden, Fülle.
Verbunden bin ich mit dem Sein.
Ich bin im Frieden, ohne Pein.

In Stille finde ich mich wieder
und lausche dankbar ihrem Sinn.
Ihr Reichtum führt mich zu mir hin
und eint in mir die Seelenglieder.

Was einst zerbrochen macht sie ganz,
lehrt mich zu seh’n der Seele Glanz.
Sie schenkt mir Heilung, Dankbarkeit.
Den Weg zu geh’n, bin ich bereit.